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Entspannungsurlaub in Meran: Es gibt viel zu entdecken

Einen mediterranen Urlaub erleben, doch ohne in die entsprechenden Gebiete zu reisen? Südtirol, ganz besonders Meran, bietet genau dieses Erlebnis. Die spezielle Lage garantiert ein mediterranes Flair und das Klima steht dem nicht gegenüber. Was im Winter für Skifreuden sorgt, bietet im Sommer eine traumhafte Naturkulisse bei guten klimatischen Bedingungen. Um Entspannung zu suchen, ist Meran fast der perfekte Ort. Aber was lässt sich im Meraner Land erleben?

Meran: Ein Kulturzentrum in Südtirol

Meran ist eine Kurstadt historischen Alters. Sie liegt direkt an der Passer und trumpft mit riesigen Parkanlagen, botanischen Gärten und Wasserläufen auf. Das immergrüne Antlitz ist dem alpin-mediterranen Klima geschuldet. Inmitten all der Gärten wartet eine Altstadt, die es nicht an urbanem Flair vermissen lässt. Alte Laubengänge wechseln sich mit Prunkbauten und Einkaufspassagen ab. Doch wo unten die Palmen in der leichten Brise wehen, so warten hoch oben die schneebedeckten Gletscher auf Besucher. Aber was gibt es für Urlauber zu wissen?

  • Tradition und Kultur – Meran ist die zweitgrößte Stadt in Südtiro Sprachlich ist sie hälftig geteilt, denn die Bevölkerung setzt sich ziemlich genau aus deutsch- und italienischsprachigen Einwohnern zusammen. Die Stadt an sich achtet auf ihre Tradition und Kultur, ohne aber das Moderne zu missachten. Stadttore, Laubengänge und Burgen berichten somit eine Geschichte aus lang vergessenen Zeiten, während moderne Cafés und Geschäfte die heutige Zeit wiedergegeben.
  • Kurstadt – in Meran befindet sich eine wichtige Therme, die einen ganzen Thermenpark darstellt. In den Saunawelten lässt sich die Entspannung direkt finden, hinzu kommen vielzählige Anwendungen. Der Thermenpark vereint Ruhemöglichkeiten mit Spiel, Spaß und Sonne. Doch auch außerhalb von Gebäuden zeigt die Kurstadt ihren Wert. Die gepflegten Promenaden laden zu Spaziergängen ein, das Geräusch der Passer ist ein nie abebbendes Rauschen im Hintergrund. Überall warten Brunnen auf durstige Passanten. Sie geben das hochwertige Trinkwasser aus Meran wieder.

Natürlich ist Meran ein Kurzentrum, das vom berühmten Meraner Land umgeben ist. So ist nicht allein die Stadt an sich eine Reise wert, auch das Umland sollte stets erkundet werden.

Ein Blick in die Gassen von Meran – die Stadt hat einen ganz eigenen Charme und weiß Besucher von sich zu überzeugen. Bildquelle: @ Reisetopia / Unsplash.com

Das Meraner Land: Entspannung und Aktivurlaub kombinieren

Bewegung wartet bereits innerhalb Merans. Wer durch die botanischen Gärten spaziert, der bewegt sich unwillkürlich. Doch außerhalb der alten Stadtmauern wartet das Meraner Land in all seiner Faszination. Entspannende und zugleich aktive Urlaube lassen sich hier erleben, Wellness wechselt sich mitunter auch mit gewünschtem Nervenkitzel ab. Zu jeder Jahreszeit bietet das Schmuckstück Südtirols seine eigenen Highlights:

  • Meraner Höhenweg – dieser Weg führt um den Naturpark Texelgruppe und besitzt eine Gesamtlänge von 100 Kilometern. Er führt von Dorf zu Dorf, von Tal zu Tal – und kann selbstverständlich auch nur stückweise beschritten werden. Seilbahnen und Busse erleichtern es Reisenden, den Höhenweg zu beschreiten. Der gesamte Höheweg besteht aus zwei Teilen. Der erste Teil führt von Katharinaberg bis nach Ulfas, der zweite Teil von Ulfas über die Muthöfe zurück.
  • Naturbad Gargazon – dies ist eine natürlich angelegte Wasserlandschaft, die zum Schwimmen freigegeben ist. Es erwartet Urlauber ein wunderbares Badevergnügen auf einer Fläche von mehr als 2.000 Quadratmetern.
  • Trauttmansdorff – genauer sind die Schlossgärten gemeint. Das Schloss gehört zu Meran und besteht aus mehr als achtzig unterschiedlichen Gartenlandschaften.

Wer sich aktiv betätigen möchte, ist im Meraner Land fast schon wie zu Hause. Mehr oder weniger anspruchsvolle Wanderrouten laden zu Wanderungen ein, auch Spaziergänger finden ihre Möglichkeiten. Wer lieber auf zwei Rädern die Landschaft erkundet, muss nicht nach entsprechenden Wegen suchen: Sie warten schon auf Reisende. Im Winter ist das Skifahren das oberste Gebot – ob Piste oder Langlauf, die Bretter warten. Abgerundet wird das Angebot durch die vielseitigen Wellnesshotels und Wellnessangebote der Region. Dieses Hotel in Marling liegt gleich in der Nähe der Kurstadt Meran. Der Ort Meran trumpft als Kurstadt in diesem Fall besonders auf und ermöglicht es, auch den kürzesten Urlaub als Kuraufenthalt zu empfinden.

Reise planen: Gelten besondere Regelungen für Südtirol?

Etwaige Coronabestimmungen müssen Urlauber selbst erfragen. Aktuell sind keine geltenden Vorschriften vorgeschlagen, doch kann sich dies stets ändern. Diesbezüglich müssen sich Reisende in den Wochen vor der Abfahrt selbst erkundigen. Doch gibt es weitere Regelungen oder Besonderheiten, die in die Reiseplanung integriert werden sollten?

  • Reisezeit – letztendlich liegt sie im Ermessen des Reisenden. Wer Schnee nicht sonderlich zugetan ist, der wählt besser die Sommermonate. Allgemein ist zu bedenken, dass Südtirol ein sehr beliebtes Reiseziel ist. Während der Hauptferienzeiten ist es somit durchaus in den Hochburgen gut gefüllt. Wer eher einen ruhigen Aufenthalt wünscht, der sollte die Hauptreisezeit meiden.
  • Ausflugsziele – angesichts der geografischen Lage sind einige Ausflugsziele und Sehenswürdigkeiten nicht ganzjährig geöffnet, da Passwege beispielsweise im Winter nicht sicher überquert werden können. Sollen diese Ziele im Urlaub besucht werden, so sind die Öffnungszeiten mit in die Reiseplanung zu integrieren. Ähnliches gilt für die botanischen Gärten, die natürlich im Frühjahr und den Sommermonaten ihre besondere Pracht ausstrahlen.
  • Anfahrt – einen direkten Flughafen hat Meran nicht. Die Anreise findet somit immer wenigstens in Teilen per Auto oder Zug statt. Je nach Jahreszeit kann dies wieder zu Komplikationen führen. Meran ist zwar eher mediterran, es ist jedoch auch eine Skiregion.

Grundsätzlich gibt es bei einer Reise nach Meran nicht allzu viel zu beachten. Sprachlich brauchen sich Urlauber nicht zu sorgen, ein Großteil der Anwohner spricht nahezu perfektes Deutsch, wenngleich teils mit österreichischem Dialekt.

Ein Blick auf eine Kirche in Meran – hier stehen noch viele ältere Häuser mit ansprechender Architektur. Bildquelle: @ Alessio Zaccaria / Unsplash.com

Fazit – eine Reise in die historische Kurstadt

Meran ist eine Kurstadt mit Historie. Schon ihre botanischen Gärten überzeugen und dort, wo Palmen die Passer säumen, erinnert die Ortschaft beinahe an Orte entlang der Adriaküste. Durch die alpine Nähe gilt es aber auch, die Umgebung staunend zu erkunden. Für jedes Alter und für jeden Charakter wird etwas geboten. An Wellnessoptionen wird dabei definitiv nicht gespart, denn als Kurstadt ist Meran prädestiniert dafür, Gästen wohlzutun.

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