wavebreakmedia/shutterstock.com
Gesundheit

Schlafstörungen im Alter: Wie Senioren das Problem ohne Medikamente angehen

Schlafprobleme sind zwar keine Alterserscheinung, aber es steht außer Frage, dass viele Senioren nur schwer ein- oder durchschlafen können. Sollte diese Situation nur gelegentlich auftreten, ist das nicht zwangsweise ein Problem.

Ganz anders sieht es aus, wenn die Schlafstörungen über einen längeren Zeitraum hinweg anhalten. In diesem Fall können sie das Immunsystem schwächen und das Risiko von diversen Erkrankungen erhöhen. Daher sollten Senioren langanhaltende Schlafprobleme umgehend angehen. Dafür müssen sie nicht einmal zwangsweise auf Medikamente zurückgreifen.

Bereits ein komfortableres Bett kann den Unterschied machen

Die Ursachen von Schlafstörungen können sehr vielfältig sein, aber möglicherweise liegt einfach nur eine unpassende Umgebung vor. Eine solche Umgebung kann sich beispielsweise durch ein Bett äußern, das nicht den nötigen Komfort bietet. Viele Senioren schlafen seit Jahren in demselben Bett und nutzen möglicherweise eine abgenutzte Matratze. Daher bietet es sich gegebenenfalls an, einfach ein neues Bett zu kaufen. Eine gute Anlaufstelle ist das Unternehmen meisterschlaf.de. Es verkauft hochwertige Betten, Lattenroste und Matratzen. Beste Voraussetzungen, um eine schlaffördernde Umgebung einzurichten.

Entspannungsübungen helfen beim Stressabbau

Nur weil Senioren bereits in Rente sind, heißt das nicht, dass sie nicht mit Stress zu kämpfen haben. Sie müssen sich schließlich immer noch mit familiären, finanziellen, gesundheitlichen oder anderen Problemen herumschlagen. Dieser Stress kann dazu beitragen, dass sie nachts den Kopf nicht freibekommen und deswegen nicht einschlafen können. Entspannungsübungen wie progressive Muskelentspannung sind eine bewährte Möglichkeit zum Stressabbau. Sie können infolgedessen auch das Einschlafen fördern.

In Extremfällen bietet sich professionelle Hilfe an

Sollten Senioren mehrere Ansätze ausprobieren und ihr Schlafproblem trotzdem nicht in den Griff bekommen, bietet sich gegebenenfalls professionelle Unterstützung an. Andernfalls können die Schlafstörungen ernsthafte gesundheitliche Folgen mit sich bringen. In Deutschland gibt es Fachärzte für Schlafmedizin, die sich auf Schlafstörungen spezialisiert haben. Sie wissen genau, wie sie das Problem analysieren und welche Behandlungsmethoden helfen können.

Was letztendlich der beste Ansatz ist, hängt von der zugrundeliegenden Ursache ab. Da möglicherweise ein gesundheitliches Problem vorliegt, sollte man vor dem Aufsuchen eines Schlaftherapeuten oder vergleichbaren Spezialisten erst einmal einen Termin bei seinem Hausarzt machen.

Gesunde Lebensgewohnheiten fördern das Schlafverhalten

Senioren sollten ohnehin mehr auf ihre Gesundheit achten als jüngere Menschen. Trotzdem gibt es viele, die keinen Sport treiben und/oder sich ungesund ernähren. Das wirkt sich in vielerlei Hinsicht negativ auf das alltägliche Leben aus. Während eine ungesunde Ernährung das Einschlafen erschwert, hat Sport den gegenteiligen Effekt: Wer regelmäßig Sport treibt, hat es weit einfacher, nachts einzuschlafen. Ein Lebenswandel ist daher oft der beste Weg, um Schlafstörungen den Kampf anzusagen.

Suchtmittel sollten möglichst gemieden werden

Einige Suchtmittel wie Alkohol, Koffein und Nikotin haben sich im Laufe der Geschichte zu einem integralen Bestandteil unserer Gesellschaft entwickelt. Es ist daher keine Überraschung, dass auch viele Senioren Gefallen an ihnen finden. Allerdings wirken praktisch alle Suchtmittel einem gesunden Schlaf entgegen. Sie sollten daher möglichst gemieden werden. Stellt das keine Option dar, ist es sinnvoll, den Konsum zu begrenzen und zumindest unmittelbar vor dem Schlafengehen darauf zu verzichten.

Ähnliche Beiträge

Zahnersatz im Alter: Warum eine Versicherung wichtig ist

Barbara Meisinger

Spiele für Demenzkranke: Beschäftigung leicht gemacht

Barbara Meisinger

Zu hoher Blutdruck: Symptome, Ursachen und was dagegen helfen kann

Barbara Meisinger