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Alltag

Senioren: Lebenslust und Vorsorge

Im fortgeschrittenen Alter (Senioren ab 60 Jahren) ist es unerlässlich, einiges für seine geistige und körperliche Fitness zu unternehmen, um möglichst lange zu leben. Gleichzeitig ist es ratsam, sich mit dem unbeliebten Thema Tod und Bestattung auseinanderzusetzen und seine Angelegenheiten zu ordnen, damit die Nachkommen kein Chaos vorfinden und wissen, woran sie sind.

Neue Hobbys ausprobieren

Der runde Geburtstag und die erste Zeit danach sind gute Gelegenheiten, eine Bilanz zu ziehen. Wo stehe ich? Wie fit bin ich? Wie sieht es mit meiner Beweglichkeit und dem Gedächtnis aus? Wer bereits in Rente ist, macht sich eventuell Sorgen um seinen Alltag, der lang und öde erscheint. Es bieten sich jedoch zahlreiche Möglichkeiten, etwas Sinnvolles mit seiner Freizeit anzustellen. Ob Ehrenamt, Sport oder VHS-Kurs, diese Unternehmungen sorgen für die wichtigen sozialen Kontakte und bringen mehr Schwung ins Leben. Vereinsamung wird vermieden, denn ein Tag ganz allein kann sehr lang sein; vor allem dann, wenn man nur wenige Hobbys hat.

Allerdings lässt sich auch hier einiges ändern. Lesen, Puzzeln, Basteln und Handarbeiten sind nur vier Tätigkeiten, die Abwechslung zu einem zu hohen Fernsehkonsum bieten. Zusätzlich kann man ein Instrument erlernen, neue Rezepte ausprobieren (und jemanden zum Essen einladen) und Sport zu Hause betreiben. Etwas Disziplin und ein Zeitplan mit Terminen beziehungsweise einer Tagesplanung sind dabei sinnvolle Helfer.

Für den Todesfall vorsorgen

Trotz aller Lebenslust sollte man sich rechtzeitig um Fragen zum Lebensende kümmern. Wenn es mehrere Erben gibt, ist es tröstlich zu wissen, wie Trauerfeier und Beerdigung vor sich gehen sollen und was mit dem Nachlass geschehen soll. Ein erfahrenes Haus wie die Bestattung München wird gern zahlreiche Vorschläge unterbreiten, wie solch ein Trauertag würdig begangen werden kann. In einem entsprechenden Vertrag werden alle Details festgehalten, sodass die Hinterbliebenen sich daran halten und zudem etliche Kosten sparen können. Ein solcher Vertrag heißt Bestattungsvorsorgevertrag. Damit kein wichtiger Punkt vergessen wird, können Interessierte einen Online-Vorsorgeplaner in Anspruch nehmen.

Eine Beerdigung erfordert das Festlegen zahlreicher Details: Es geht nicht nur um die generelle Frage, ob Sarg oder Urne, sondern auch um Überlegungen, welcher Friedhof infrage kommt oder ob auf See beziehungsweise im Friedwald bestattet wird. Wie läuft die Trauerfeier ab? Wer wird reden? Wie wird die Trauerhalle oder Kirche geschmückt? Vielleicht wird eine Zeitungsanzeige (Print und/oder digital) aufgegeben und es werden Trauerkarten verschickt. Auch hierzu bietet das Beerdigungsinstitut Unterstützung an, ebenso bei den notwendigen Behördengängen.

Den Alltag angenehm gestalten

Wer nicht einsam ist und sich schon morgens auf den Tag freut, lebt länger. Dies zu organisieren, ist nicht immer einfach. Verwandte und Freunde sterben und so brechen die sozialen Kontakte weitgehend ab. Spätestens jetzt wird es Zeit, sich eine neue Lebensgestaltung zu überlegen. Dieser Punkt wird oft vernachlässigt und so stehen viele Senioren eines Tages allein da.

In solchen Fällen helfen unter anderem Tipps aus dem Internet. Die meisten Senioren sind mit Handy und PC oder Laptop ausgestattet, wodurch sie etliche passende Ratschläge online finden können. Darunter gibt es ebenso Ideen für einen bequemeren Alltag. Vom nützlichen Treppenlift bis zu einem barrierefreien Bad lässt sich einiges umsetzen, sodass das Leben rundherum angenehmer wird.

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