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Bestattungsvorsorge: Trauerprozess von Angehörigen erleichtern

Das Sterben gehört zweifelsfrei zum Leben dazu und ist immer ein schwieriger und emotionaler Trauerprozess für alle Angehörigen. Warum es empfehlenswert ist seine eigene Bestattung bereits vor dem Ableben zu regeln und warum eine Feuerbestattung würdevoller als das konventionelle Begräbnis ist, erläutert dieser Artikel.

Bestattungsvorsorge erleichtert den Angehörigen den Trauerprozess

Der Tod eines geliebten Menschen oder nahen Verwandten ist immer ein sehr aufwühlender Prozess für alle nahen Verwandten und Freunde. Man selbst kann diesen Prozess jedoch vereinfachen, indem man noch zu Lebzeiten regelt, wie und auf welche Weise man beigesetzt werden möchte. So gehört zu einem eigenverantwortlichen Leben auch, dass man sich Gedanken über den eigenen Tod macht. Es empfiehlt sich hierbei auf Bestattungsunternehmen zu setzen, die professionelle Unterstützung anbieten. Damit sind zumindest alle wichtigen formalen Dinge nach dem eigenen Ableben bereits geregelt und die Angehörigen können in Würde und Ruhe trauern.

Menschen in Köln finden etwa auf der Internetseite www.leokuckelkorn.de ein passendes Bestattungsunternehmen. Leo Kuckelkorn hat sich hierbei darauf spezialisiert, Menschen würdevoll und adäquat zu beerdigen. Darüber hinaus erhält man hier die Möglichkeit einer umfassenden Bestattungsvorsorge und kann durch den Service bereits alles Nötige vor dem eigenen Tod regeln. Zwar entscheiden sich die meisten Menschen hierbei immer noch für das klassische Begräbnis, jedoch gibt es mittlerweile einige weitere Möglichkeiten der Beisetzung.

Neben dem Begräbnis kann man auch eine Seebestattung, Baumbestattung oder die Feuerbestattung in Betracht ziehen. Es ist jedoch völlig unabhängig für welche Bestattungsform man sich konkret entscheidet, denn wenn man die Bestattung vor dem eigenen Ableben organisiert hat, dann erspart man seinen geliebten Menschen eine Menge organisatorischem Aufwand. Den nahen Verwandten wird so durch die Arbeit eines Bestattungsunternehmens der Trauerprozess erheblich erleichtert und die seelische Belastung deutlich reduziert.

Warum immer mehr Menschen eine würdevolle Feuerbestattung wünschen

Soziologen und Soziologinnen beobachten den Trend der steigenden Beliebtheit der Feuerbestattung. Eine plausible Erklärung findet sich hierbei darin, dass die Feuerbestattung eine individuellere und pietätvolle Form der eigenen Beisetzung ist. Wichtig für die Angehörigen bleibt jedoch, dass der Abschied vom geliebten Menschen durch die Bestattung besser greifbar ist und der Umgang mit dem Tod erleichtert wird. Bei der Feuerbestattung wird die Leiche verbrannt und anschließend eingeäschert. Danach besteht die Möglichkeit die Asche in einer Urne aufzubewahren oder an einem passenden Ort verstreuen zu lassen.

Die eigentliche Einäscherung wird hierbei auch Kremation genannt und hat eine lange Tradition – so wurde sie bereits zu Urzeiten von unterschiedlichen Menschengruppen und Kulturen durchgeführt. Dementsprechend ist die Feuerbestattung auch heute in den europäischen Ländern rechtlich der Erdbestattung gleichgestellt und wird immer beliebter. Gleich welcher Konfession lassen sich so in Deutschland ca. ein Drittel aller Menschen einäschern.

Hierbei gibt es jedoch ein paar Dinge zu beachten, denn für die Feuerbestattung benötigt man eine spezielle Genehmigung und eine Leichenschau muss durch einen Amtsarzt durchgeführt worden sein. Ca. 48 Stunden später muss die Leichenschau durch eine 2. Mediziner bestätigt werden. Da in Deutschland zudem eine Sargpflicht besteht, kann die Einäscherung nur in einem Sarg stattfinden und bedarf einer eindeutigen Willenserklärung des Verstorbenen bzw. der Angehörigen

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