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Wirtschaft

Brandmeldetechnik in Unternehmen: Warum sind Brandmeldeanlagen eigentlich so wichtig?

Brände in Gebäuden frühzeitig zu erkennen, ist aus den unterschiedlichsten Gründen wichtig. Um dies zu gewährleisten, ist die entsprechende Brandmeldetechnik in Unternehmen nicht nur ratsam, sondern auch äußerst sinnvoll. Dabei gilt es neben der Installation durch anerkannte Fachfirmen weitere Aspekte zu beachten.

Was versteht man unter Brandmeldetechnik?

Unter dem Begriff „Brandmeldetechnik“ versteht man individuell an die Umgebung angepasste Brandmeldeanlagen, die aus unterschiedlichen Elementen bestehen. Diese dienen vorwiegend zur Eindämmung von Bränden. Zu den Bestandteilen zählen neben den Sensoren wie Rauch- und Brandmelder auch automatisierte Löschmittel, beispielsweise Sprinkleranlagen oder Rauchansaugsysteme.

Warum sind Brandmeldeanlagen so wichtig?

Brände in einem Gebäude frühzeitig zu erkennen, spielt vor allem beim Schutz derselben eine entscheidende Rolle. Denn nur so ist gewährleistet, dass rasch reagiert und der Löschvorgang in Gang gesetzt werden kann. In weiterer Folge werden

  • Leben gerettet
  • Eigentum geschützt
  • Brandschäden deutlich reduziert
  • Zeit für die Wiederherstellung des Originalzustandes wird deutlich verkürzt
  • Versicherungsrate bei vielen Versicherern wird gesenkt

Aus welchen Bestandteilen besteht eine Brandmeldeanlage?

Online finden sich zahlreiche auf Brandschutz spezialisierte Unternehmen, beispielsweise unter www.heinrich-brandmeldetechnik.de. Diese geben Aufschluss über den für zahlreiche Unternehmen maßgeschneiderten Brandschutz. Grundsätzlich besteht eine Brandmeldeanlage aus mehreren Komponenten, die zentral als auch dezentral gesteuert sind. Zu ersteren zählt die Brandmeldezentrale, abgekürzt auch BMZ. Hier werden alle wichtigen Informationen der Sensoren erfasst und die Maßnahmen, die den Brand bekämpfen, gesteuert.

Weitere Bestandteile sind Signalgeber, die entweder optische oder akustische Signale auslösen. Dazu gehören Sirenen oder aber auch Blitzleuchten. Außerdem gibt es entsprechende Schnittstellen, die eine automatische Ansteuerung der Brandschutzeinrichtungen auslösen.

Bezüglich Brandmeldetechnik in Unternehmen bestehen relevante gesetzliche Vorschriften

Für Brandmeldeanlagen in Unternehmen gibt es zahlreiche gesetzliche Vorschriften. Dazu gehören neben den vertragsrechtlichen Grundlagen, beispielsweise den BGB, auch Vorschriften der Berufsgenossenschaften. Auch die gesetzlichen Unfallkassen sowie vor allem die Musterbauordnung, kurz MBO sowie unterschiedliche Landesbauordnungen müssen beachtet werden.

Dabei spielt es grundsätzlich eine Rolle, welche Art von Gebäude mit Brandmeldetechnik ausgestattet werden soll. Unterschieden werden gemäß den Richtlinien der Bau von Einkaufszentren, Krankenhäusern bzw. Alten- und Pflegeheimen, aber auch Kindergärten und Schulen bzw. Unternehmen aus dem Industriebereich. Mittels der genannten Verordnungen werden Richtlinien festgelegt, wie Brandmeldeanlagen grundsätzlich eingebaut werden müssen. Details sowie konkrete Anforderungen sind dann in der individuellen Baugenehmigung definiert.

Richtig installiert vom Fachexperten für Brandmeldetechnik: Eine wichtige Devise bezüglich Brandmeldeanlagen

Damit die installierte Brandmeldetechnik optimal funktioniert, sollte sie in jedem Fall von Profis geplant und eingebaut werden. Denn bestehen hier zu große qualitative Unterschiede, egal ob bezüglich der Technik oder dem Einbau selbst, kann dies im Fall der Fälle durchaus verheerende Auswirkungen haben. Wer sich diesbezüglich online umsieht, findet nicht nur die entsprechenden Fachexperten, sondern auch viele Informationen zu den entsprechenden Vorschriften.

Es sind vor allem die Zertifizierungen, beispielsweise die VdS-Anerkennung für die Errichter von Brandmeldetechnik oder aber die DIN-14675 Zertifizierung, die Planer und Errichter von Brandmeldeanlagen vorweisen sollten. Auch eine BHE-Zertifizierung für Planer und Errichter von Brandmeldeanlagen sollten die gewählten Fachexperten vorweisen können.

Auf die Wartung der Brandmeldeanlage kommt es an

Um zu gewährleisten, dass die installierte Brandmeldeanlage ihrer wichtigen Funktion auch nachkommt, ist eine regelmäßige Wartung überaus wichtig. Konkret geht es darum, die Brandmeldeanlage regelmäßig zu prüfen, zu warten und instand zu halten. Je nach Umgebungsbedingungen sind vor allem automatische Brandmelder einem hohen Maß an Verschleiß ausgesetzt. Deshalb macht es Sinn, dass diese alle drei Monate von geschulten Fachexperten auf Funktionstüchtigkeit geprüft werden. Wichtig ist dabei, dass eventuelle Verschmutzungen oder Schäden an den unterschiedlichen Komponenten mittels Sichtprüfung festgestellt werden können.

Unser Fazit zur Thematik

Eine auf die Bedürfnisse des jeweiligen Unternehmens und dessen Branche angepasste Brandmeldeanlage ist nicht nur gesetzlich vorgeschrieben, sondern kann auch erheblich dazu beitragen, dass die Sicherheit des Personals sowie der betrieblichen Räumlichkeiten sowie Anlagen gegeben sind. Erfahrene Fachexperten für Brandmeldetechnik lassen sich per Internetrecherche finden und beauftragen.

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