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Reisen

Das Pustertal entdecken: Hier liegt das grüne Herz Südtirols

Für alle Junggebliebenen bietet die grüne Perle Südtirols, das Pustertal, zahlreiche Möglichkeiten. Wandern, Bergtouren, Klettern, Radfahren, Wassersport, Angeln und mehr – hier wird es garantiert nicht langweilig. Die tollsten Geheimtipps und Streckenempfehlungen für das Pustertal-Abenteuer gibt es hier.

Fit und gesund auch am fortgeschrittenen Alter: Frische Bergluft wirkt Wunder

Wer rastet, der rostet – ein Sprichwort, an dem etwas dran ist. Bewegung tut auch im fortgeschrittenen Alter gut. Besonders gelenkschonend sind Aktivitäten wie Radfahren, Walking, Schwimmen, Wassergymnastik und moderates Krafttraining. Auch Yoga ist als sanfter Sport für Junggebliebene geeignet, denn die Bewegungsabläufe helfen dabei, schön geschmeidig zu bleiben und unterstützt das Koordinationsgeschick. Frischluft während der Yoga-Einheiten wirkt sich noch wohltuender auf den Körper aus, denn der Sauerstoff aktiviert die Kraftreserven und kurbelt den an. Eine zusätzliche Sauerstoffversorgung tut auch dem Gehirn gut und fördert die Durchblutung.

Beherzt tief einatmen und dabei den Blick auf sattes Grün und üppiges Bergpanorama genießen – diese Wohltat für Auge und Sinne erleben Junggebliebene im Pustertal. Hier pulsiert das grüne Herz Südtirols, denn nirgendwo gibt es mehr Baumbestand und Wiesen umrahmt von einer spektakulären Bergkulisse. Yoga im Freien, Wandern, Radfahren, Schwimmen in glasklaren Seen oder aufregende Klettertouren – hier ist für jeden etwas dabei. Eine traumhafte Kulisse bietet der Kalterer See mit seinem Hotel Ambach direkt am See, denn hier ist die Natur zum Greifen nah.

Wer möchte, sucht die Erfrischung direkt im See und nutzt dafür den hoteleigenen Bootssteg. Eine ganz besondere Badeatmosphäre bietet das in das Hotelareal integrierte Badehaus. Es verbindet eine Südtiroler Tradition mit der Moderne, denn das Haus überrascht mit klaren Formen und spektakulären Glasfronten, sodass der 360°-Blick auf die wunderschöne Südtiroler Natur möglich ist.

Wandern im Pustertal: Nicht nur ambitionierte, rüstige Wanderfreunde kommen auf ihre Kosten

Auf einer Fläche von mehr als 2.000 km² kommen Gäste im Pustertal in ganz unterschiedlichen Terrains auf ihre Kosten. Wer es etwas gemütlicher mag, spaziert auf dem Rundwanderweg zur Pojenalm im Ahrntal und entdeckt dabei die Schönheiten der Natur. Mit einigen Pausen dauert die Wanderung mehr als fünf Stunden und ist ideal für einen Ganztagesausflug.

Auf der Strecke wechseln sich nicht nur satte Wiesen, sondern auch das 360-Grad-Panorama auf die Bergwelt ab. Westlich lässt sich der Zintnock (über 2.300 m) ausmachen, im Norden sind die Bergkämme des Zillertal silhouettenhaft zu erahnen, im Westen präsentiert sich der Speikboden und im Süden sind die Dolomiten und das Tauferer Tal zu sehen.

Das Pustertal bietet hunderte Kilometer Wanderstrecken mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Inmitten herrlicher Berglandschaft können Junggebliebene auf Schusters Rappen wandeln | pixabay.com

Eine weitere Tourenempfehlung auch für weniger aktive Senioren ist der Weg zur Bonnerhütte. Mit dem Auto geht es auf Wunsch bis zum Ausgangspunkt, den Weiler Kandellen im Silverstertal. Dann geht es über einen Serpentinenweg durch den Wald bis auf 2.300 m Höhe. Um besseren Grip bei der Wanderung zu haben, sind Walking-Stöcke empfehlenswert. Doch der Weg ist gut ausgebaut und ausgeschildert, sodass sich auch weniger ambitionierte Wanderfreunde gut und trittsicher zurechtfinden.

Der Spaziergang zu den Heilwasserquellen ist ein weiterer Geheimtipp. Die gemütliche Wanderung bis zum Wildbad Innichen kann ganz nach Wunsch variiert werden. Der beste Startpunkt ist von Innichen selbst aus. Von hier aus geht es entlang dem ausgeschilderten Wanderer- und Radweg auf einer mehrstündigen Strecke. Unterwegs gibt es tolle Bänke und andere Sitzmöglichkeiten, um die Schönheiten der Natur in Ruhe zu entdecken. Ein Highlight auf dem Weg ist das Wildbad.

Es kann zwar nur von außen besichtigt werden, doch die Heilwasserquellen um das Anwesen sind zugänglich. Kosten ist ausdrücklich erlaubt. Abhängig von der eigenen Kondition kann die Wanderung von hier aus bis zu den Haunold Liften folgen oder den Rückweg nach Innichen fortsetzen.

Radfahren durch das schöne Südtirol: Auf zwei Rädern die spektakulärste Bergkulisse erkunden

Das Treten in die Pedale ist rundum gesund und trainiert den Körper ganzheitlich. Experten wissen: Wer wöchentlich dreimal ca. 30 Minuten Rad fährt, unterstützt damit nicht nur den Muskelaufbau, sondern stärkt die Knochen und bringt seinen Kreislauf in Schwung. Radfahren im reifen Alter gepaart mit herrlich klarer Bergluft ist im Pustertal möglich. Hier gibt es Hunderte Kilometer gut ausgebaute Radstrecken, auf denen auch rüstige Radfreunde auf ihre Kosten kommen.

Die Berge Südtirols laden rüstige Kletterfreunde zum Entdecken der Gipfel ein. Der Aufstieg lohnt sich und wird mit einem spektakulären 360-Grad-Blick belohnt | pixabay.com

Auf einer Strecke von ca. 35 km geht es beispielsweise von Bruneck nach Sand und wieder zurück. Durch die geringen Steigungen ist der Weg optimal für alle, die noch am Konditionsaufbau arbeiten oder die Natur bei lockerem Radeln ohne kraftraubende Anstiege erleben möchten. Es geht entlang asphaltierter Straßen über gut befahrbare Feldwege und durch pittoreske Dörfer. Unterwegs gibt es viel zu sehen, darunter die Reiner Wasserfälle, die Burg Taufers oder das Biotop Ahrauen.

Wer als rüstiger Radfreund etwas mehr Herausforderung sucht, kommt beim ca. 30 km langen (Hin- und Rückfahrt) Radweg zwischen Toblach und Cortina auf seine Kosten. Es geht auf schmalen, mit Schotter bedeckten Wegen durch das Höhlensteintal. Belohnt werden Radfahrende mit einem spektakulären Blick auf die Dolomiten, denn sie begleiten während der gesamten Fahrt durch das Tal.

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