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Die Dolomiten im besten Alter erkunden: Diese Tipps helfen dabei

Die Dolomiten, eine Bergkette im nordöstlichen Italien, bieten atemberaubende Landschaften und unzählige Möglichkeiten für Reisende im besten Alter. Dieser Artikel zeigt, wie aktive und ruhesuchende Senioren auf ihre Kosten kommen.

Einfacher Einstieg: Barrierefreies Erlebnis in den Dolomiten

Die Dolomiten bieten eine Vielfalt an Möglichkeiten für Senioren, unabhängig von ihrer körperlichen Fitness oder Mobilität. Diese Region zeichnet sich durch ihre gut ausgebauten, barrierefreien Wanderwege aus, die es älteren oder körperlich beeinträchtigten Reisenden ermöglichen, die Natur zu genießen.

In der Region Alta Badia beispielsweise gibt es zahlreiche einfache Spazierwege, die durch malerische Landschaften führen und atemberaubende Ausblicke auf die umliegenden Gipfel bieten. Diese Wege sind flach und gut befestigt. So können auch Besucher, die auf Gehhilfen angewiesen sind, die weite Welt entdecken und es etwas ruhiger angehen lassen.

Aktive Reisende können hier ebenfalls viel erleben

Für aktive Senioren bietet das Fassatal eine Reihe von mittelschweren Wanderwegen, die durch die Wälder und Almwiesen leiten. Diese Wege sind zwar anspruchsvoller, jedoch gut markiert und bieten Ruhebänke zum Ausruhen sowie Hütten, in denen man lokale Spezialitäten genießen kann.

Tipp: Gröden – ein Tal voller Charme

Gröden, eingebettet in die majestätischen Dolomiten, fasziniert mit seiner natürlichen Schönheit und reichen alpinen Kultur. Das Tal ist berühmt für seine traditionellen Holzschnitzereien, ein Handwerk, das tief in der lokalen Geschichte verwurzelt ist. Besucher finden in den zahlreichen Werkstätten und Geschäften in den Dörfern von Gröden exquisite Kunstwerke, die von talentierten lokalen Künstlern gefertigt werden.

Für eine komfortable Unterkunft ist das Hotel in St. Ulrich eine hervorragende Wahl, das mit seiner Gastfreundschaft und seinem authentischen Ambiente begeistert. Von hier aus lassen sich viele leicht begehbaren Wanderwege erkunden. Seilbahnen und Sessellifte ermöglichen auch weniger mobilen Besuchern, die Höhen zu erreichen und die atemberaubende Aussicht zu genießen.

Naturliebhaber sollten sich den Naturpark Puez-Geisler nicht entgehen lassen. Von Gröden aus ist er in ca. 15 Minuten mit dem Auto zu erreichen. Als Teil des UNESCO-Weltnaturerbes der Dolomiten besticht dieser Park durch seine atemberaubende Landschaft und die reiche Vielfalt an Flora und Fauna. Die angebotenen geführten Touren durch den Park sind ideal, um Einblicke in die lokale Ökologie und Geologie zu erhalten und die Natur in ihrer unberührten Form zu erleben.

Genussmenschen kommen in Gröden ebenfalls auf ihre Kosten, denn das Tal ist bekannt für seine exzellente Küche. In den Restaurants und Almhütten können Gäste typische Gerichte der Region probieren, die aus frischen, lokalen Zutaten zubereitet werden.

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Postkartenmotive live erleben: In Gröden finden aktive Reisende im besten Alter viele Wanderwege in und um Gröden.

Das sollte in der Wanderausrüstung nicht fehlen

Die passende Ausrüstung ist für Wanderungen in den Dolomiten essenziell, vor allem für Reisende über 50, die Komfort und Sicherheit schätzen. Leichte, aber robuste Wanderschuhe sind unerlässlich, um sicheren Halt auf unterschiedlichen Untergründen zu gewährleisten. Wetterfeste Kleidung, die Schutz vor Regen und Wind bietet, während sie gleichzeitig atmungsaktiv bleibt, ist eine kluge Wahl für das wechselhafte Bergwetter.

Ausreichend Stauraum

Ein bequemer Rucksack, der genügend Platz für alle notwendigen Gegenstände bietet, aber nicht zu schwer auf den Schultern lastet, ist ein Muss. In diesem sollten Sonnenschutzmittel und eine Kopfbedeckung nicht fehlen, um sich vor starker UV-Strahlung in den Bergen zu schützen. Trinkwasser ist essenziell, um während der Wanderung hydratisiert zu bleiben, und eine leichte, isolierte Trinkflasche kann hier besonders praktisch sein.

Es ist empfehlenswert, eine kleine Erste-Hilfe-Ausrüstung im Rucksack mitzuführen, um auf eventuelle kleine Verletzungen oder gesundheitliche Beschwerden vorbereitet zu sein. Diese sollte Pflaster, Desinfektionsmittel und eventuell benötigte persönliche Medikamente enthalten. Eine separate, leicht zugängliche Tasche im Rucksack sorgt für optimale Organisation. So können Erste-Hilfe-Utensilien bei Bedarf schnell erreicht werden.

Orientierung und leckere Stärkung

Eine Karte der Region oder ein GPS-Gerät hilft bei der Orientierung, auch wenn die Wanderwege gut markiert sind. Trekkingstöcke können eine wertvolle Unterstützung bieten, um die Gelenke zu entlasten und die Balance zu verbessern. Energiehaltige Snacks wie Nüsse oder Trockenfrüchte sind ideal, um unterwegs Energie zu tanken.

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Entspannung mit dem Duft lokaler Blumen und Kräuter wie Kamille, Rosmarin und Co.

Erholung in den Dolomiten: Hier kommt der Körper zur Ruhe

In den Dolomiten finden Reisende über 50 eine Fülle an Wellness-Angeboten, die speziell auf die Bedürfnisse und Begleiterscheinungen des reiferen Alters abgestimmt sind. Diese Anwendungen zielen darauf ab, sowohl körperliches Wohlbefinden als auch geistige Erholung zu fördern und sind ideal, um die Strapazen des Wanderns auszugleichen.

Eine beliebte Anwendung ist die Hydrotherapie, die das Prinzip des warmen Wassers nutzt, um Muskeln zu entspannen und Gelenkschmerzen zu lindern. Letztere beginnen oft schon in den Wechseljahren und sind dann hartnäckige Begleiterscheinungen für die nächsten Jahrzehnte. Viele Wellnesszentren in den Dolomiten bieten spezielle Thermalbäder an, deren mineralreiches Wasser aus natürlichen Quellen stammt und heilende Eigenschaften besitzt.

Maßgeschneiderte Entspannungsangebote

Noch ein Highlight sind die Aromatherapie-Sitzungen, bei denen ätherische Öle aus lokalen Kräutern wie Lavendel, Rosmarin oder Bergminze verwendet werden. Diese Sitzungen helfen nicht nur bei der Entspannung, sondern können auch die Atemwege befreien und das allgemeine Wohlbefinden steigern. Für diejenigen, die an Gelenkbeschwerden leiden, sind sanfte Massagen eine Wohltat. Viele Spa-Einrichtungen in den Dolomiten bieten spezielle Massagetechniken an, die darauf abzielen, Entzündungen zu reduzieren und die Mobilität zu verbessern.

Yoga und Pilates, oft in Kombination mit atemberaubenden Ausblicken auf die Dolomiten, bieten eine sanfte Möglichkeit, den Körper zu stärken und gleichzeitig den Geist zu beruhigen. Diese Kurse sind speziell auf ältere Teilnehmer ausgerichtet und werden oft von erfahrenen Lehrern geleitet, die auf die individuellen Bedürfnisse eingehen.

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