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Gesundheit

Matratzenschoner & Co.: Wichtige Faktoren für einen gesunden Schlaf

Um den perfekten Schlaf ranken sich viele Mythen. Fakt ist: Viele Faktoren spielen dabei eine wichtige Rolle. Manche Menschen reagieren empfindlich auf Routinen, bei anderen kann bereits die Beschaffenheit des Betts einen großen Einfluss auf die Schlafqualität haben.

Wie sich das Bett auf den Schlaf auswirkt

Viele Menschen glauben, an ein grundsolides Bett würde man sich mit der Zeit gewöhnen – es könne daher kaum mehr einen großen Einfluss auf die Qualität der Nachtruhe haben. Das ist aber ein Trugschluss. Aus welchen Materialien das Bett beschaffen ist, kann den Schlaf empfindlich beeinflussen – selbst wenn wir das nicht sofort merken. Während des Tiefschlafs verändert sich unserer Körpertemperatur, wir bewegen uns und schwitzen. Manche Menschen verlieren in der Nacht sogar mehrere Liter Flüssigkeit. Diese Flüssigkeit wandert in die Bettwäsche und die Matratze. Staut sie sich dort, bildet sich Feuchtigkeit im Bett, die Nährboden für Keime ist und schlimmstenfalls auch Schädlinge anziehen kann.

Das hat nicht nur Folgen für den Schlaf, sondern schädigt auf Dauer auch die Matratze. Sie ist sehr viel schneller durchgelegen. Abhilfe schaffen Matratzenschoner. Sie erhöhen die Lebensdauer einer Matratze und sorgen für ein besseres Schlafklima, weil sie zusätzliche Feuchtigkeit aufnehmen. Außerdem sind sie sehr viel einfacher zu waschen und damit auch hygienischer. Mehr Informationen zu Matratzenschonern finden sich hier: www.betten-abc.de/bettwaren/schoner.html.

Welches Bett ist für mich geeignet?

Die Frage nach den „idealen“ Materialien für einen gesunden Schlaf ist nicht gerade leicht zu beantworten. Die meisten Menschen haben einen bestimmten „Schlaftyp“, der sich sogar im Alter noch verändern kann. So schlafen beispielsweise viele Menschen auf dem Rücken, andere wiederum eher auf der Seite. Manche Menschen bewegen sich sehr viel im Schlaf, andere nur sehr wenig. Seinen individuellen Schlaftyp zu ermitteln ist allein gar nicht so einfach. Wer nicht gerade in ein Schlaflabor gehen möchte, kann sich höchstens selbst beim Schlafen filmen oder den Partner nach bestimmten Auffälligkeiten fragen. Welcher Schlaftyp man ist, spielt eine große Rolle bei der Auswahl des passenden Betts.

Menschen, die sich nachts viel bewegen brauchen beispielsweise mehr Platz im Bett. Der Körper ist noch während des Schlafs in der Lage zu registrieren, wann man sich gefährlich der Bettkante nähert. Üblicherweise setzt er dann jene Prozesse in Gang, die uns zum ruckartigen Aufwachen bewegen. Das passiert nicht, wenn das Bett groß genug ist. Aber auch Rücken- und Seitenschläfer haben unterschiedliche Ansprüche an die Beschaffenheit des Betts. Weil Seitenschläfer mehr Gewicht auf weniger Fläche verlagern, sollte die Matratze hier etwas härter sein. Wer seinen Schlaf bestmöglich optimieren möchte, sollte also zunächst sich selbst befragen und seinem Körper gut zuhören, bevor er Bettwäsche, Matratzen und mehr kauft.

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