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Stricknadeln für alle Strickarbeiten: Welche Nadel ist die richtige?

Stricken ist eigentlich gar nicht so schwer. Wer mit diesem tollen Hobby anfangen möchte, muss allerdings gleich zu Anfang eine wichtige Entscheidung treffen, denn: Nicht alle Stricknadeln sind gleich. Dieser Artikel zeigt ein paar wesentliche Unterschiede auf.

Welche Stricknadel ist für Anfänger am besten geeignet?

Der Klassiker unter den Stricknadeln sind die sogenannten Rundstricknadeln. Dabei handelt es sich um zwei Nadeln, die durch einen Faden verbunden sind. Man kann sie beim Fachhändler in verschiedenen Ausführungen kaufen. Rundstricknadeln werden besonders gern für Anfänger empfohlen, da man mit ihnen viele einfache Formen und Muster stricken kann. So eignen sich Rundstricknadeln zum Beispiel hervorragend für runde Strickmuster wie etwa Tischdecken, aber auch für Schläuche und Schals. Schwierig wird es bei Rundstricknadeln nur, wenn die gewünschte Form besonders klein ist. Durch den Aufbau der Rundstricknadeln ist es leider nicht möglich, beliebig kleine Strickformen zu stricken.

Wer also das Stricken erlernen möchte, um vor allem kleine Accessoires oder Babykleidung zu produzieren, der sollte sich eventuell gleich von Anfang an nach einer anderen Nadel umschauen. Für alle anderen Anfänger sind Rundstricknadeln sehr gut geeignet, denn auf ihnen verliert man die Maschen weniger schnell und kann das Stricken daher relativ entspannt erlernen.

Der Klassiker: Jackennadeln

Jackennadeln sind das, was man sich allgemein vorstellt, wenn man von Stricknadeln spricht. Es handelt sich um zwei simple Stricknadeln, die nicht weiter miteinander verbunden sind. Wie bei anderen Stricknadeln auch, werden die Maschen am Ende der Nadeln von einer Art Stopper am Herausrutschen gehindert. Weil die Nadeln nicht verbunden sind, kann es hin und wieder passieren, dass man mal eine Masche verliert – ein Problem, welches bei der Rundstricknadel durch ihre geschlossene Form ausgeschlossen ist. Daher kann der Umgang mit einfachen Jackennadeln gerade für Anfänger ein wenig frustrierend sein.

Ebenso ist es nicht ganz einfach, die Arbeit an einem Stück zwischendurch zu pausieren. Wer nicht aufpasst, riskiert ein Verrutschen der Maschen, was zu Unregelmäßigkeiten oder Fehlern im fertigen Objekt führen kann. Gleichzeitig gewinnt man mit klassischen Jackennadeln aber auch eine ungeheure Freiheit, denn theoretisch sind der Form und Größe des Strickobjekts hier keinerlei Grenzen gesetzt.

Welche Rolle spielt das Material?

Stricknadeln kann man aus Holz, Metall, Kunststoff oder sogar aus Knochen bestellen. Kunststoff- und Holznadeln zählen dabei zu den gängigsten Formaten. Metallnadeln haben den Nachteil, dass sie elektrostatische Ladung annehmen können. Bestimmte Garne lassen sich allerdings auch etwas leichter mit Metallnadeln bearbeiten. Anfänger sollten aber zu Nadeln aus Kunststoff oder Holz greifen. Wichtig: Damit die Nadeln nicht verbiegen, sollten sie immer geschützt aufbewahrt werden. Oftmals werden die Nadeln ohnehin in kleinen Boxen oder Schatullen geliefert. Diese sollten dann auch genutzt werden, um die Nadeln sicher zu verwahren.

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