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Gesundheit

Haarausfall im Alter: Ursachen und Behandlung

Lichter werdendes Haar gehört bei den meisten Menschen zum Alterungsprozess und stellt nicht selten eine Belastung dar. Teilweise ist bei Haarausfall im fortgeschrittenen Lebensalter jedoch nicht das Alter selbst die Ursache. Auch viele weitere Faktoren können Haarausfall verursachen und lassen sich durch eine Umstellung der Lebensweise oder mit Hilfsmitteln einschränken oder sogar ganz beseitigen. Wir widmen uns in diesem Ratgeber der Frage nach den Gründen für Haarausfall und stellen verschiedene Behandlungsmöglichkeiten vor.

Die häufigsten Ursachen für Haarausfall

Bevor wir uns den möglichen Ursachen für Haarausfall widmen, ist es zunächst wichtig, dass wir natürlichen Haarausfall von unnatürlich starkem Haarausfall unterscheiden. Aufgrund des normalen Alterungsprozesses der Haare verliert ein erwachsener Mensch täglich im Schnitt bis zu einhundert Kopfhaare. Erst wenn wir mehr Haare verlieren, ist von einem unnatürlichen Haarausfall die Rede und dieser kann sehr unterschiedliche Ursachen haben. Teilweise sind Krankheiten, Medikamente oder erbliche Veranlagung daran schuld. Auf diese Ursachen haben wir leider meistens keinen Einfluss.

Sehr wohl positiv beeinflussen lässt sich jedoch eine andere Ursache für starken Haarausfall, nämlich der Nährstoffmangel. Gesunde Haare benötigen für ein normales Wachstum eine Reihe unterschiedlicher Nährstoffe und dazu zählen vor allem Vitamine und Eisen. Gerade die ausreichende Aufnahme von Vitaminen über die Nahrung fällt vielen Menschen jedoch schwer. Um dem entgegenzuwirken kann die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln hilfreich sein. Als betroffene Person erfährt man online, welche Vitamine bei Haarausfall besonders geeignet sind. Neben der Einnahme geeigneter Vitamine für die Haargesundheit spielt außerdem die Qualität des Nahrungsergänzungsmittels eine große Rolle für den gewünschten Effekt.

Auch hormonelle Schwankungen oder eine Störung des Hormonhaushalts kommen als Ursache für Haarausfall in Frage. In diesen Fällen kann ein Besuch beim Facharzt mögliche Behandlungsansätze aufzeigen. Dabei ist es zunächst wichtig, die hormonelle Störung genau zu diagnostizieren und anschließend geeignete Therapiemaßnahmen zu besprechen, durchzuführen und zu kontrollieren. Zu guter Letzt spielt auch die psychische Gesundheit eine Rolle bei der Haargesundheit. Vermehrter und über längere Zeit anhaltender Stress kann sich unter anderem durch Haarausfall bemerkbar machen. Das gilt auch für einige psychische Erkrankungen wie Depressionen.

Behandlungsmöglichkeiten bei Haarausfall

Die Bandbreite der möglichen Behandlungen von Haarausfall hängt immer mit der individuell vorliegenden Ursache zusammen. Ist beispielsweise ein Nährstoffmangel schuld daran, dass man ungewöhnlich viele Kopfhaare verliert, sollte man seine Ernährung anpassen. Dabei ist eine gute Mischung aus frischen, vitaminreichen Lebensmitteln, Eisenlieferanten und die ausreichende Versorgung des Organismus mit Flüssigkeit wichtig. Zusätzliche Nährstoffe können dann durch Nahrungsergänzungsmittel zugeführt werden.

Wird Stress als Auslöser für Haarausfall vermutet, sollte man Entspannungstechniken ausprobieren und den Stresspegel im eigenen Leben so weit wie möglich reduzieren. Für Entspannung eignen sich beispielsweise moderate Sportarten wie Wandern, Walking, Radfahren und Schwimmen. Aber auch Spaziergänge durch den Wald, autogenes Training, Yoga, ein heißes Bad zum Feierabend und eine Optimierung des Schlafverhaltens können mittelfristig Stress reduzieren. Einen positiven Beitrag zur eigenen Haargesundheit kann man auch durch gezielte Pflege von Haaren und Kopfhaut leisten.

Dabei ist es vor allem wichtig, die Durchblutung der Kopfhaut zu fördern und auf ungesunde Styling- und Pflegeprodukte zu verzichten. Große Hitze wie von Haartrocknern, Lockenstäben und Glätteisen schädigt die Haarstruktur. Das gilt auch für Pflegeprodukte, welche Silikone enthalten. Außerdem ist ein fest gebundener Zopf durch den verursachten Zug auf die Kopfhaut ein möglicher Auslöser von Haarausfall.

Medizinische Behandlung von Haarausfall

Tritt bei Personen ein kreisrunder Haarausfall auf, wird dieser häufig mit entzündungshemmenden Medikamenten behandelt. Dazu zählt Kortison. Auch das Einreiben der Kopfhaut mit einer Minoxidil-Lösung ist bei starkem Haarausfall eine gängige Therapieform. Ein weiterer Behandlungsansatz ist in der traditionellen chinesischen Medizin, kurz TCM, zu finden. Hier wird Akupunktur gegen Haarausfall eingesetzt.

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