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Finanzen

Welche Sterbegeldversicherung ist 2020 die beste?

Die Sterbegeldversicherung übernimmt die Kosten einer Beerdigung und entlastet somit die Angehörigen. Auch aus diesem Grund entscheiden sich viele für eine solche Versicherung. Ein weiterer Vorteil ist, dass Versicherungsnehmer bei einem guten Versicherer die Bestattung nach eigenen Wünschen ausrichten lassen können. Sterbegeldversicherungen sind besonders für Senioren sinnvoll. Welche Sterbegeldversicherung ist 2020 die beste und welche Aspekte einer Police sind besonders wichtig? Der Beitrag liefert Antworten.

Welcher Anbieter hat 2020 die beste Police?

Aktuell liegt die Sterbegeldversicherung von Monuta auf Platz eins. Der Versicherer stand auch 2018 auf der Liste von Focus Money „Versicherungsprofi – Produkt des Monats“. Außerdem bescheinigte eKomi 2018 ein „Sehr gut“ und Kubus bescheinigte 2019 die Kundenzufriedenheit mit „hervorragend“. Monuta gibt dieses positive Feedback zurück und unterstützt die Aktion Mensch Soziallotterie 2020. Die Kosten für eine Sterbegeldversicherung bei Monuta und bei anderen Versicherern hängen vom Einzelfall ab. Das Eintrittsalter spielt dabei eine Rolle, ebenso die Frage, ab wann eine Beitragsfreistellung erfolgen soll. Aktuelle Tarife lassen sich unkompliziert online abrufen.

Beispiel: Bei einem Eintrittsalter von 50 Jahren, einer Laufzeit von 15 Jahren und einer Vorsorgesumme von 7.500 Euro beläuft sich der monatliche Beitrag auf rund 42 Euro. Bei einem Eintrittsalter von 60 Jahren und einer Laufzeit von 25 Jahren beläuft sich der Monatsbeitrag auf rund 37 Euro. Die Aspekte, die Monuta zum Sieger in der Kategorie Sterbegeldversicherung machen, sind diese:

  • Beitragshöhe bleibt über die Laufzeit garantiert
  • Absicherung ist lebenslang gewährleistet
  • Versicherungssumme entzieht sich staatlichem Zugriff
  • Kinder kostenlos mit zu versichern
  • Unfalltod bedeutet doppelte Auszahlung
  • Versicherungsschutz entfaltet sich weltweit
  • Bestattungswünsche möglich
  • keine Wartezeiten bzw. wahlweise keine Gesundheitsprüfung nötig
  • Eintrittsalter 18 bis 85 Jahre
  • Einmalzahlung oder monatlicher Beitrag

Welche Gründe sprechen für eine Sterbegeldversicherung?

pixabay.com | Jeder stirbt einmal und wird bestattet. Sterbegeldversicherungen liefern die nötigen finanziellen Mittel.

Stiftung Warentest stellt fest, dass Bestattungskosten derzeit zwischen 6000 und 8000 Euro betragen. Die tatsächliche Höhe korrespondiert unter anderem mit dem Ort und der Art der Bestattung. In der Stadt ist es teurer als im Land, traditionelle Beerdigungen sind oft aufwendiger als moderne Bestattungsarten und deshalb teurer. Nicht nur die Bestattungskosten belasten die Hinterbliebenen, sondern es kommen noch weitere Kosten auf sie zu. So muss zum Beispiel der Haushalt aufgelöst und eine Wohnung instandgesetzt werden, damit sie entsprechend verkauft oder dem Vermieter zurückgegeben werden kann.

Außerdem ist das Grab zu pflegen, und zwar für Jahrzehnte. Das alles kostet und lässt sich über eine Sterbegeldversicherung auffangen. Neben den typischen Seniorenversicherungen wie zum Beispiel die Unfall- und Privathaftpflichtversicherung gehört eine Sterbegeldversicherung zu den sinnvollen Policen für Senioren. Eine Sterbegeldversicherung ist zweckgebunden. Das bedeutet, dass die angesparte Summe einzig zum Zwecke der Beerdigung und den damit im Zusammenhang stehenden Kosten verwendet werden darf.

Wie funktioniert die Sterbegeldversicherung?

Versicherungsrechtlich gesehen handelt es sich bei der Sterbegeldversicherung um eine spezifische Kapitallebensversicherung. Anders, als bei einer typischen Lebensversicherung sparen die Versicherten jedoch nicht für die Rentenphase an. Die Versicherungssumme wird erst mit dem Tod des Versicherungsnehmers ausbezahlt, so wie es auch bei der Risikolebensversicherung der Fall ist. Wann der Tod eintritt beeinflusst die Höhe der Versicherungssumme nicht, solange der Sterbefall nicht innerhalb der Wartezeit eintritt. Versicherte können zwischen einer Einmalzahlung oder Monatsbeiträgen wählen.

Welche Versicherungssumme sollte eine Sterbegeldversicherung haben?

Die Höhe der vereinbarten Versicherungssumme beeinflusst die Beitragshöhe. Mit Blick auf die Feststellungen von Stiftung Warentest, dass eine Beerdigung zwischen 6000 und 8000 Euro im Schnitt kostet, ist eine Versicherungssumme in diesem Bereich sinnvoll. Unter besonderen Umständen kann eine deutlich höhere oder niedrigere Versicherungssumme passend sein. Das kommt beispielsweise dann in Betracht, wenn ganz spezielle Wünsche für die eigene Bestattung umgesetzt werden sollen, die kostenintensiv sind.

Wer einer schlichte Beerdigung wünscht, kann sich finanziell an der Untergrenze orientieren. Umfangreiche Trauerfeierlichkeiten oder jahrzehntelange Grabpflege lassen sich ebenfalls aus der Sterbegeldversicherung finanzieren. Das alles ist in die Versicherungssumme einzurechnen.

Sterbegeldversicherung ohne Gesundheitsprüfung: gut oder schlecht?

Zahlreiche Anbieter nehmen Versicherungsnehmer ohne spezifische Gesundheitsprüfung auf. Wer keine Gesundheitsfragen beantworten möchte, muss sich auf eine längere Wartezeit einrichten. Diese liegt regelmäßig zwischen 18 und 36 Monaten. Verstirbt der Versicherte innerhalb der 36 Monaten, zahlt die Versicherung die Versicherungssumme nicht oder nur zum Teil aus. Je mehr Zeit innerhalb der gesetzten Frist verstrichen ist, desto höher fällt die Entschädigung aus.

Wird eine Police ohne Beantwortung von Gesundheitsfragen abgeschlossen, variiert die Länge der Wartezeit bei einigen Anbietern vom Zeitpunkt der Vertragsschließung. Lediglich beim Unfalltod bieten einige Versicherungen Ausnahmeregelungen und bezahlen auch dann, wenn es während der Wartezeit zum Tod durch Unfall kommt.

pixabay.com | Für die eigene Beerdigung vorzusorgen bedeutet auch, den Angehörigen finanzielle Lasten zu ersparen.

Verknüpfung von Gesundheitsfragen und Wartezeit

Versicherer appellieren mit der Verknüpfung der Gesundheitsprüfung und der Wartezeit an die Vernunft der Versicherungsnehmer, sich bereits frühzeitig um eine Absicherung zu kümmern. Wer in jungen Jahren eine Sterbegeldversicherung abschließen möchte und Gesundheitsfragen unkritisch für ihn sind, genießt direkt nach Abschluss den vollen Versicherungsschutz. Manche Versicherer lehnen Menschen aufgrund bestimmter Krankheitsbilder ab, sodass diese gar keine Möglichkeit haben, für ihren Todesfall vorzusorgen.

Es gibt deshalb besondere Sterbegeldversicherung, die vor allem für kranke und schwerstkranke Menschen konzipiert sind. Die Beiträge fallen dann zwar höher aus, doch der Versicherungsschutz greift sofort.

Für Senioren besonders interessant: Sterbegeldversicherung ohne Wartezeit

Die Sterbegeldversicherung ohne Wartezeit entfaltet ihren Versicherungsschutz sofort. Eine Gesundheitsprüfung vom Versicherer beschäftigt sich mit relevanten Gesundheitsfragen, wie zum Beispiel Herzerkrankungen, Tabakkonsum oder Krebs. Wer gesund lebt, hat entsprechende finanzielle Vorteile. Wenn die Fragen zum Gesundheitszustand nicht wahrheitsgemäß beantwortet werden, führt das im Ernstfall dazu, dass die Versicherung im Todesfall nicht bezahlt. Dann ist nicht nur das eingezahlte Geld weg, sondern die Hinterbliebenen müssen die Kosten selbst tragen.

Das wichtigste im Überblick: Sterbegeldversicherungen mit und ohne Wartezeit

  • Entweder wird die Versicherung ohne Gesundheitsprüfung und mit Wartezeit abgeschlossen oder mit Gesundheitsprüfung und ohne Wartezeit.
  • Versicherungsnehmer mit Vorerkrankungen können eine Sterbegeldversicherung abschließen, müssen dann eine entsprechende Wartezeit in Kauf nehmen.
  • Für Senioren ist die Vertragsschließung ohne Wartezeit besonders sinnvoll.
  • Wer Gesundheitsfragen beantwortet, muss wahrheitsgemäß antworten. Tut er dies nicht, kann die Versicherung im Todesfall die Versicherungssumme einbehalten.
  • Gute Anbieter zahlen auch bei Unfalltod innerhalb der Wartezeit.

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